Erste Hilfe 2016

(Bericht weiter unten)

Bericht über den Erste-Hilfe-Kurs beim CMO am 25.09.16 

Am 25.09.16 fand in unserem Gemeindehaus auf Anregung von einigen Mitgliedern unseres Clubs eine Auffrischung unserer Kenntnisse im Bereich „Erste Hilfe“ statt und zwar speziell ausgerichtet auf Unfälle mit dem Motorrad. Zwei Mitarbeiter des ASB hatten dazu Ihre Bereitschaft erklärt und haben den Kurs sehr gut moderiert und geleitet.

Als erstes besprachen wir, was zu tun ist, wenn wir an einen Unfallort kommen und dort verletzte Motorradfahrer/innen vorfinden. Zunächst ist dabei zu prüfen, in welchem Zustand sich die verletzte Person befindet. Ist die/der Verletzte bei Bewusstsein? Falls nein, Helm abnehmen. Dies allerdings nur, wenn es sich um einen sog. Integralhelm handelt. Anhand eines vorhandenen Helmes wurde uns dabei an einem lebenden Beispiel gezeigt, wie der Helm entfernt wird und worauf dabei zu achten ist. Der Helm wird nicht vollständig entfernt, sondern  nur soweit zurück geschoben, bis Mund und Nase für eine notwendige Beatmung frei liegen. Bei einem Klapp-Helm genügt es, das Gesicht frei zu legen, um ggfls. eine Beatmung durchführen zu können. 

Danach Atmung überprüfen durch 

·         hören (Atmungsgeräusche),

·         sehen (hebt und senkt sich der Brustkorb) und

·         fühlen (hebt und senkt sich der Brustkorb oder die Bauchdecke).

Parallel dazu Hilfe anfordern und Unfallort sichern.

Wenn keine Atmung festgestellt werden kann, sind sofort nach Entfernen der (gesamten) Kleidung am Oberkörper Herz-Lungen-Massage und Beatmung einzuleiten. Dabei wird die Massage mit 30 Stößen und anschließend 2 Beatmungen durchgeführt, danach im selben Turnus weiter, bis professionelle Hilfe vor Ort ist. Die Massage-Stöße müssen ca. 100 Mal pro Minute erfolgen und das Brustbein wird dabei bis zu 5 cm eingedrückt, auch wenn dabei die Gefahr besteht, dass Rippen gebrochen werden. 
Wir erhielten an dieser Stelle gute „Eselsbrücken“, um den Rhythmus der Stöße einzuhalten (jedem bekannte Lieder). Wir konnten hier auch selber anhand einer Puppe sowohl die Beatmung als auch die Massage ausprobieren und feststellen,wie anstrengend diese Maßnahmen sind.